Historisches gibt einen Überblick über die Geschichte des Frauensports. Eine Zeittafel, die auch Kurioses enthält, ergänzt das Bild.
Antike bis 19. Jahrhundert
Schon ägyptische Wandmalereien aus der Zeit 2600 v. Chr. zeigen
Ballspielerinnen und Akrobatinnen; römische Fußbodenmosaike aus
der Zeit zwischen 500 und 1 v. Chr. mit jungen Frauen bei der Gymnastik, beim
Ballspiel und mit Sprunggewichten für den Weitsprung dar.
Der Sport gefährdet die Moral
Die Erfindung des Rades und seiner Vorläufer bringt die Moral
jedoch in Gefahr: Sitte und Anstand verlangen bedeckte Knöchel beim Radfahren;
ein entblößter weiblicher Unterschenkel gilt als im höchsten
Grade anstößig. Gerade das Radfahren macht den Frauen jedoch bewußt,
wie einschränkend sich ein Korsett und zwölf bis fünfzehn Pfund
schwere lange Kleider auswirken.
Frauen bei Olympia?
Bei den ersten Olympischen Spielen der Neuzeit, 1896 in Athen, sind
keine Frauen am Start. Pierre Baron de Coubertin, der Initiator der Spiele,
will Frauen generell von den Spielen der Neuzeit ausschließen. Ein griechisches
Mädchen meldet sich dennoch zum olympischen Marathonlauf an. Sie wird
abgewiesen.
Nach dem Zweiten Weltkrieg
1952 wird zum ersten mal eine Weltmeisterschaft im Frauenvolleyball
ausgetragen. Im gleichen Jahr dürfen bei den Olympischen Spielen in Helsinki
zum ersten Mal Reiterinnen an den Start gehen. Und zum ersten Mal starten
die Frauen im Skilanglauf.
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Die Zeitleiste verrät Ihnen geschichtliche Ereignisse,
die Frauen und Sport betreffen. Sie soll einen ersten Überblick
bieten und damit die Entwicklung des Frauensports ein wenig "durchsichtiger" machen.
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Zeitleiste
Ein statistischer Überblick über die Teilnahme von Frauen bei
den Olympischen Spielen ab 1896.
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Statistik
![]() Britische Frauen beim Fußball, um 1900 |